Monterossa ist ein historisches Weingut der Franciacorta: Sitz in Bornato, 75 Hektar Rebfläche, 500.000 Flaschen pro Jahr, 4,5 Millionen Euro Umsatz.
Geführt von Emanuele Rabotti, Sohn des Gründers Paolo, „beherbergt" es auch Oscar Farinetti als Miteigentümer, der 33 % der Gesellschaft hält.
Ansprechende Marketingkampagnen mit einprägsamen Slogans und modernem Packaging bilden die Grundlage des zeitgemäßen Erscheinungsbildes dieses Unternehmens.
Der Wein, den wir heute verkosten, ist der Coupè non dosato. Bevor wir ihn trinken, können wir nicht umhin, die Website des Unternehmens zu zitieren, die ihn auf magische Weise so vorstellt:
„Ein evokatives Name, das auf eine Vorstellungswelt aus Leidenschaft, Stil und Unbeschwertheit verweist."
Gemütszustände, die mit dem Endverbraucher von Schaumweinen assoziiert werden, der genau diese Empfindungen sucht.
„Seine Ursprünge: Das Wort Coupè leitet sich tatsächlich vom französischen Couper ab, übersetzt schneiden – ein Konzept, das in der Önologie im Begriff Cuvée verdichtet wird."
Wäre er ein Schauspieler, wäre dieser Wein wohl James Dean: schön, unbeschwert, unaufhaltsam; wäre er ein Auto, wäre er ein Aston Martin DB5 Coupè – jener aus den alten 007-Filmen: abenteuerlustig, unbekümmert, elegant. Wir sind sicher, dass das Ergebnis dem erhofften entspricht!
Wirklich hervorragende Arbeit der Kommunikationsagentur Ranieri Design und des Comiczeichners Gigi Simeoni, der sein Können in die Welt des Weins eingebracht hat.
Der heutige Wein wird selbstverständlich in der Zone des Franciacorta DOCG produziert, zwischen den Gemeinden Bornato, Brescia, Cellatica, Erbusco, Monterotondo, Provaglio, Provezze, Cologne, Passirano und Adro. Die Böden hier weisen unterschiedliche Zusammensetzungen auf – von glazialen Moränenböden bis hin zu Sand-/Lehmböden.
Dieser Wein ist eine Cuvée aus Chardonnay (und das schmeckt man!) und Pinot Nero.
Er vergärt zu 56 % in Stahltanks und die restlichen 44 % in Eichenholzfässern, was das aromatische Profil noch komplexer macht; anschließend 24 Monate in der Flasche auf der Hefe, um den Prozess abzuschließen.
Im Erscheinungsbild zeigt er eine sehr leuchtende strohgelbe Farbe mit grünlichen Reflexen und ein feines, elegantes Perlage; in der Nase ist er wirklich sehr komplex und bezaubernd: Ananas, Zitrusfrüchte, rosa Grapefruit, Holunder, Jod, Mandel, Butter. Am Gaumen ist er sehr säurebetont, schneidend wie das Schwert von Uma Thurman in Kill Bill; ideal zum Speisebegleiter, als Aperitif ebenso elegant.
Ein großes, starkes Unternehmen, gelungenes Marketing, die Präsenz von Farinetti, ein bekanntes Produkt wie der Franciacorta: wie viel Angriffsfläche für Kritiker! Ein Weinexperte würde hier auf seine Kosten kommen!! Wenn das alles jedoch einem guten Produkt dient, das nicht einmal besonders teuer ist (ca. 20 Euro in der Weinhandlung), dann würde man sagen, wie Pino Daniele es ausdrückte: „Che parlamm a fa' sempre stesse cose?"





Was denkst du?
Anmelden, um zu kommentieren