ROTWEINE
  • 28. FEBRUAR 2015
  • 2 min
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Cesanese del Piglio DOCG Riserva Superiore 2011

Casale della Ioria - Cesanese del Piglio DOCG Riserva Superiore 2011 Torre del Piano Die Cantine Casale della Ioria in Anagni pflegen seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts den Anbau und die Vinifizierung der typischen Rebsorten der Ciociaria, zo...

Angelo Becchio

von Angelo Becchio
Sommelier

Cesanese del Piglio DOCG Riserva Superiore 2011

Casale della Ioria - Cesanese del Piglio DOCG Riserva Superiore 2011 Torre del Piano

Die Cantine Casale della Ioria in Anagni pflegen seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts den Anbau und die Vinifizierung der typischen Rebsorten der Ciociaria, einer Region südlich von Rom, die aufgrund des besonders günstigen Mikroklimas und der strategischen Lage stets einen ihrer wichtigsten Einkommenszweige im Weinbau und im Olivenanbau hatte.
Die Weinberge des Betriebs sind in zwei Teile gegliedert: Der erste umfasst 21 Hektar tonhaltiger Böden in der Gemeinde Anagni und beherbergt den Anbau von Cesanese Campo Nuovo, Cesanese Tenuta della Ioria, die Cuvée Tres sowie einen Teil Passerina; die verbleibenden 17 Hektar befinden sich zwischen Acuto und Piglio auf 400 Metern über dem Meeresspiegel und bestehen überwiegend aus vulkanischen Böden mit Kalksteinbasis, die der Produktion eines Teils des Passerina, des Olivella sowie des Cesanese Riserva Torre del Piano vorbehalten sind, über den wir heute berichten.

Der Cesanese del Piglio, eine autochthone Rebsorte der Provinz Frosinone und zum Teil auch Roms, zeigt mittelgroße Trauben und Beeren mit einer sehr dicken, schwarzvioletten Schale und muss in besonders gut exponierten Lagen angebaut werden, um Wein von guter Qualität zu erzeugen.
Im Aussehen präsentiert er sich in einem intensiven Rubinrot mit leicht orangefarbenen Reflexen, wirklich leuchtend und sehr vielversprechend. In der Nase stechen Aromen von Trockenfrüchten hervor, insbesondere Dattel, Aprikose und Pflaume, sowie vage würzige Noten von weißem Pfeffer und Nelken. Am Gaumen überrascht die angenehme Fülle und eine leichte Balsamiknote mit Aromen von Lakritze und eingelegten Früchten; die Tanninstruktur des Weines ist gekonnt ausbalanciert und wirkt sehr elegant, ohne je übermäßig aufdringlich zu sein. Bei genauerer Betrachtung offenbaren sich retronasal recht anhaltende Vanillearomen.

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