Ich gehöre zu einer Generation, die mit dem Mythos des Ferrari „ Testarossa " aufgewachsen ist – ich besuchte damals wohl die Grundschule oder höchstens die Mittelschule, und für uns war dieses Auto ein Synonym für Luxus und extreme Geschwindigkeit!
Bei einem Gespräch wird mir dieser abruzzesische Wein empfohlen, der von der cantina Pasetti produziert wird – „Leute, die Wein machen können!" Ich notiere es in meinem Gehirn, das bei Weingeschichten zur Elektronik wird, und warte auf den richtigen Moment, ihn zu kaufen.
Wie es der Zufall will, werde ich wenige Tage später beim Schlendern durch einen Supermarkt von „50% SCONTO IN CASSA" geblendet – ein gelber Aufkleber mit roter Schrift, der auf einer gewöhnlichen Flasche meine Neugier geweckt hätte (und mich vielleicht zum Kauf verleitet!), aber auf genau dieser Flasche ist er beinahe ein Kaufgebot!
Ich gehe zur Kasse und bringe diesen Trebbiano gemischt mit Pecorino für nur 7€ nach Hause.
Ich mag den Trebbiano nicht und bleibe skeptisch, aber ich kann einen erhaltenen Rat nicht ignorieren!
Ich hüte die Flasche ein paar Tage mit Sorgfalt und entscheide mich dann, jenen Menschen gerecht zu werden, die mit demselben Gefühl zum Produktionsprozess beigetragen haben, der dieses Getränk auf meinen Tisch gebracht hat.
Eine goldgelbe Farbe, die die Pupille beeindruckt und mich neugierig macht, ein sehr intensives und anhaltendes Aroma, in dem man die Herkunft von einem besonders mineralreichen Boden wahrnimmt.
Zitrusnoten, ein umhüllender Geschmack und ein interessanter Alkoholkörper machen ihn zweifellos zu einem ausgezeichneten Wein.
Die Kombination, ehrlich gesagt unbeabsichtigt, mit dem pollo al curry war eine angenehme Fügung, die ich mir vorgenommen habe zu wiederholen.
Wenn ein Rotweinliebhaber wie ich von einem Weißwein angenehm überrascht wird, ist dieser Wein wahrscheinlich in der Lage, sehr anspruchsvolle Gaumen zu überzeugen.





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